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BWT Lechner Racing - Spielberg Race

Tolles Teamergebnis für BWT Lechner Racing - Heimpodium für Harry King auf Platz drei

Der “König des Red Bull Rings” lief an einem fantastischen Tag für BWT Lechner Racing beim österreichischen Heimrennen des Teams auf dem Red Bull Ring bei Spielberg zur Hochform auf: Vor mehr als 100.000 Zuschauern auf der landschaftlich reizvollen Strecke in den steirischen Alpen gewann der Luxemburger Dylan Pereira den vierten Lauf zum Porsche Mobil 1 Supercup 2022 vor Laurin Heinrich und seinem BWT Lechner Racing-Teamkollegen Bastian Buus, der nach einem sehr starken Rennen sein erstes Supercup-Podium überhaupt erzielte. Harry King auf Platz vier komplettierte das beeindruckende Teamergebnis der österreichischen Mannschaft, die zur Halbzeit der Saison nun in allen drei Meisterschaften führt: Pereira, der als erster Fahrer in dieser Saison zwei Rennen gewinnen konnte, übernahm die Spitze in der Gesamtwertung von Larry ten Voorde, der nach einer Kollision kurz vor Rennende aufgeben musste, während Buus und BWT Lechner Racing ihren Vorsprung in der Rookie- und Teammeisterschaft ausbauten.

“Es war wirklich ein fantastisches Wochenende, es lief von Anfang an perfekt”, freute sich Pereira, der bereits im freien Training am Freitag der Schnellste war, sich am Samstag die Pole-Position sicherte und dann das Rennen am Sonntag von Anfang bis Ende sicher dominierte. “Ich hatte endlich mal wieder einen richtig guten Start, konnte mich dann gleich ein bisschen absetzen und mich mehr darauf konzentrieren, keine Fehler zu machen und auf die Streckenbegrenzungen zu achten, was hier immer sehr wichtig ist, um keine Strafe zu bekommen.”

Der 25-Jährige zeigte einmal mehr, warum er der “König des Red Bull Rings” genannt wird und lieferte eine souveräne Leistung ab, bei der ihn auch zwei Safety-Car-Phasen mit anschließenden Neustarts nicht aus dem Rhythmus brachten. Immerhin feierte er hier schon seinen sechsten Sieg, den zweiten im Porsche Supercup, vier Erfolge stammen aus dem Porsche Carrera Cup Deutschland. “Hier beim Heimrennen meines Teams BWT Lechner Racing ganz oben auf dem Podium zu stehen, ist natürlich wieder etwas ganz Besonderes - es ist sehr wichtig für das ganze Team, die Sponsoren, die Partner.... Jetzt geht es darum, diese Form in die zweite Saisonhälfte mitzunehmen.”

Bastian Buus schaffte es vom neunten Startplatz bis auf Rang drei und war überglücklich, sein erstes Supercup-Podium erreicht zu haben: “Ich wusste, dass es eines Tages kommen würde, aber dass es schon heute passiert, habe ich nach meinem Fehler im Qualifying nicht wirklich erwartet. Ich konnte in der Anfangsphase des Rennens drei Autos überholen, was wichtig war, um in der richtigen Position zu sein, falls vorne etwas passieren würde. Das war dann ja auch der Fall, als Klein und ten Voorde aneinander gerieten - und ich konnte das Chaos sogar nutzen, um an meinem Teamkollegen Harry King vorbei noch auf den dritten Platz zu kommen”, sagte der 19-jährige Däne.

King, der vom zweiten Startplatz auch ins Rennen gegangen war, war etwas enttäuscht, nur Vierter zu werden, “aber ich hatte einen wirklich schlechten Start und wenn man erst einmal im Feld hängt, wird es schwierig und man ist sehr verwundbar. So musste ich mich damit begnügen, wertvolle Punkte nach Hause zu bringen und zu einem fantastischen Teamergebnis beizutragen.”

BWT Lechner Racing Teamchef Robert Lechner feierte den Erfolg gemeinsam mit seinem Bruder Walter: “Es ist ein fantastischer Tag für uns, ich bin sehr stolz auf das ganze Team und unsere Fahrer. Dylan hat das Wochenende in beeindruckender Weise dominiert, Bastian hat sein großes Potential gezeigt und Harry hat ein gutes Ergebnis für das Team eingefahren, auch wenn er heute etwas Pech hatte. Es gibt nichts Schöneres, als zu Hause feiern zu können!” Walter Lechner erinnerte sich an den Tag vor 19 Jahren, “als ich hier in Spielberg das erste Supercup- Podium für Lechner Racing holte - und jetzt haben wir wieder so viel Grund zum Feiern. Fantastisch!”

Auch Michael Schöch, BWT Lechner Racing Team Manager, war sehr zufrieden: “Mit diesem Ergebnis sind wir wieder überall ganz vorne dabei, nicht mehr die Jäger, sondern die Gejagten. Wir haben als Team eine tolle Leistung gezeigt, vor allem wenn man bedenkt, dass viele unserer Gegner hier mehr Erfahrung haben, weil sie auch im Porsche Carrera Cup Deutschland fahren. Jetzt müssen wir weiter hart arbeiten, um an der Spitze zu bleiben und den Schwung auch in die kommenden Rennen mitnehmen.”

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